Kurs Wie hoch ist der Himmel?
Kinder sind geborene Forscher:innen. Sie stellen große Fragen, denken in Hypothesen und erkunden ihre Welt mit allen Sinnen. Diese Fortbildung zeigt, wie Pädagog:innen die natürliche Neugierde von Kindern gezielt nutzen können, um frühe Zugänge zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) in der Volksschule zu eröffnen – spielerisch, alltagsnah und ohne Leistungsdruck.
Im Fokus stehen offene Fragen, gemeinsames Staunen und forschendes Lernen: Wie entstehen naturwissenschaftliche Denkprozesse? Welche Rolle spielt Sprache bei MINT? Und wie können Pädagog:innen Lernumgebungen gestalten, die zum Weiterdenken, Ausprobieren und Fragenstellen einladen?
Inhalte
- Frühe Prägung verstehenAktuelle Erkenntnisse zur Entstehung von Geschlechterstereotypen und Berufsbildern im Vorschulalter. Warum Kinder bereits mit 5–6 Jahren klare Vorstellungen von „Männer-“ und „Frauenberufen“ entwickeln.
- Naturwissenschaftliche Denkprozesse verstehenWas sind naturwissenschaftliche Arbeitsweisen und welche können die Kinder in welchem Alter "anwenden"
- MINT-Bilder in unseren KöpfenAnalyse verbreiteter MINT-Narrative („Mathe ist schwer“, „Das ist nichts für mich“, „MINT ist männlich“) und deren Wirkung auf Kinder, Pädagog:innen und Lernprozesse.
Ziele
Die Teilnehmer:innen …
- entwickeln ein Bewusstsein für frühe Geschlechterstereotype und deren Einfluss auf Bildungs- und Berufsaspirationen.
- reflektieren eigene MINT-Erfahrungen und -Überzeugungen sowie deren Wirkung auf Kinder.
- lernen, wie sie durch mikrofeministische Impulse Gleichstellung aktiv fördern können – ohne Mehraufwand.
- stärken die Neugierde, das Zutrauen und die Selbstwirksamkeit aller Kinder im MINT-Bereich.
Infos:
Voraussetzungen:
keine Vorkenntnisse möglich
am liebsten sind mir (angehende) Primarstufenlehrkräfte oder Elementarpädagog:innen als Zielgruppe
Geschlossene Veranstaltung
Nur für die angemeldeten Teilnehmerinnen