Kurs Gender-Bias in der KI-Medizin
Künstliche Intelligenz gilt als objektiv. Doch sie lernt aus Daten, und diese sind nie neutral. Sind medizinische Studien, Datensätze und Leitlinien männlich dominiert, schreibt sich diese Schieflage in Algorithmen fort.
Symptome von Frauen werden anders erfasst, Schmerzen anders bewertet und Risiken anders berechnet. KI-Systeme übernehmen diese Muster oft, ohne dass es auffällt. So entstehen unsichtbare Entscheidungslogiken, die Diagnosen, Therapien und Prognosen beeinflussen.
Gender-Bias in der KI-Medizin ist daher keine technische Fußnote. Es geht um Fairness, wissenschaftliche Qualität und Patient*innensicherheit.
Infos:
Voraussetzungen:
Für die Teilnahme sind keine fachlichen Vorkenntnisse erforderlich. Es braucht weder Programmiererfahrung noch spezifisches Vorwissen in den Bereichen KI oder Medizin.
Wichtig sind ausschließlich ein ernsthaftes Interesse am Thema, die Bereitschaft zur kritischen Reflexion sowie Offenheit für interdisziplinäres Denken. Neugier, Engagement und die Lust, gesellschaftlich relevante Fragen gemeinsam zu diskutieren, stehen im Mittelpunkt.
Geschlossene Veranstaltung
Nur für die angemeldeten Teilnehmerinnen