Kurs Neuro(unternehmens)ethik
Ziele/Kompetenzen/Lernergebnisse
- Verständnis für Neurotechnologien (Brain-Computer-Interfaces) und deren Einsatz auch außerhalb des medizinischen Kontexts entwickeln.
- Ethische Risiken im Zusammenhang mit Neurotechnologien und KI erkennen wie auch eine kritische Denkweise im Umgang mit (kognitiven) Enhancement-Technologien entwickeln.
- Ethische Risiken im Sinne von Risiko-Nutzen-Abwägungen im jeweiligen Kontext ausdifferenzieren.
Inhalte
Diese Einheit befasst sich mit Neurotechnologien bzw der historischen Entwicklung von Neurotechnologien (BCI) und Neuroethik, gibt Einblick in Marktentwicklungen wie auch der Ausdehnung dieser Technologien auf Bereiche außerhalb der Medizin (Unternehmen/Arbeit, Rechtswesen, Bildung, Freizeit/Konsument). Relevant dabei ist die Differenzierung von medizinischen Behandlungen/Therapien zu Enhancement/Neuroenhancement. Konkrete Anwendungsfelder, wie etwa Möglichkeiten zur Stresserkennung mithilfe von BCI, der Erkennung von Lügen in Bewerbungsgesprächen in Unternehmen, dem Erkennen von Lügen im Rechtswesen aus der Perspektive des Zeugen/des Beschuldigten und dem Einsatz von BCI im Bildungswesen werden besprochen. Dabei wird der Nutzen für das Individuum und die Gesellschaft im Verhältnis zu den ethischen Risiken beleuchtet, analysiert und reflektiert.
Infos:
Voraussetzungen:
Keine, Interesse an der Themenstellung
Geschlossene Veranstaltung
Nur für die angemeldeten Teilnehmerinnen